Abschlussarbeiten der BFS 2012



 

 

Das diesjährige Abschlussthema der Goldschmiede lautete „NATUR – FORM, Ordnungsprinzipien verborgener Welten“ .

Die Absolventen präsentieren ein breites Spektrum ganz individueller und herausragender Arbeiten, mit denen sie gerade eben erfolgreich ihre Ausbildung als frischgebackene Gestalterpersönlichkeiten und Handwerksgesellen abschließen konnten. Die Stücke zeigen unterschiedlichste Ansätze und Gestaltungswege zum spannenden Thema; sie spielen auf die verborgenen Naturwelten in Mikrokosmos und Makrokosmos an, auf Pflanzen- und Tierwelten und die Elemente unserer Erde. Ausgangspunkte sind zum Beispiel die Faszination des Wassers, imposante Blütenstrukturen oder die Zartheit von Libellenflügeln. So werden wir, die Besucher der Ausstellung sensibilisiert für die Schönheit und Faszination der uns umgebenden Naturformen. Den Schmuckstücken und Objekten gelingt es, spannende Bezüge zur Natur herzustellen, und die Ergebnisse sind dabei in ihrer Qualität und Ausformung ebenso faszinierend wie ihre Vorbilder.

Die betreuenden Lehrer waren für die Goldschmiede: W.Houba, K.Siegle, W.Wohlleber, D.Gleiß, R.Feußner-Rittershaus, M.Wönne.

Die vier Silberschmiedinnen entwickelten zum Thema „Essthetik“ silbernes Essgerät.

Entstanden sind mehrteilige Ensembles, die Anforderungen an Form, Funktion und Inhalt gerade durch die unterschiedliche Ausdifferenzierung der Einzelelemente gerecht werden. Es sind Objekte des „Alltags“, die zu mehr Sinnlichkeit und bewusstem Wahrnehmen aufrufen und den Tisch jenseits aller Hektik zu einem Ort der Handlung werden lassen.

Anja Beers Tortenensemble “Präsentatio“ besteht aus einer Tortenetagère und einem Beistellgefäß für Sahne oder Gebäck. Die Doppelschale „Chips & Dip“ von Sabrina Fruck stellt den stilvollen Genuss von diversen Knabbereien in den Mittelpunkt. Jedes italienische Menü beginnt klassisch mit Antipasti. Zu diesem Anlass kreierte Sabine Heyne eine gespannte rechteckige Servierschale und das dazu passende raffinierte Doppelkännchen „Insieme“.  Mit einer Brotschale und einem Becher für Wein greift Shinyoung Seo bewusst in ihrer Formgebung christliche Symbolik auf, um den Glauben stärker in den Alltag zu transferieren.

Die betreuenden Dozenten waren Bruno Sievering-Tornow und Andreas Decker.