Werkschau der Klassen W. Houba/ Feußner-Rittershaus und K. Siegle/ Wintersohl

im Deutsches Goldschmiedehaus Hanau

 

Die Werkschau im Souterrain des DGH zeigt Schmuck-Arbeiten des 5.und 6. Semesters der Berufsfachschule an der Staatlichen Zeichenakademie Hanau.

Die facettenreiche 3,5-jährige Ausbildung zum Goldschmied/in verbindet Kreativität und gestalterisches Vermögen mit handwerklicher Kompetenz. Beispielhaft hierfür zeigt die Ausstellung Schmuckentwürfe aus dem 3. Ausbildungsjahr zweier Goldschmiedeklassen.

Von der Idee zum fertigen Stück bedarf es teilweise einer mehrwöchigen gestalterischen und handwerklichen Auseinandersetzung. Jedes der gezeigten Unikate wurde mit viel handwerklichem Geschick und Können entwickelt und hergestellt.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 03.11.2015 bis zum 17.01.2016

Öffnungszeiten: Di.-So. von 10.00 bis 17.00Uhr. Montags ist geschlossen

 

Entwurfsthemen zu den ausgestellten Stücken:

 

„Streifenweise“:

Wie montiert man aus Metallstreifen eine spannende Variation von Fingerringen?

 

„ Für Hand und Ohr“:

Feine, leichte Drahtgebilde werden zu filigranen Körpern verlötet und bilden den Entwurf zu einem Schmuckset für Hand und Ohr.

 

„Aus Fläche wird Raum“:

Die zweidimensionale Fläche wächst in die dritte Dimension und wird zum Raumgebilde. Entstanden sind zu diesem Thema Broschen aus sehr dünnen Blechen.

 

„Metamorphose“:

Wettbewerbsarbeiten zum Rotary Gestaltungspreis 2014.

 

„Halsschmuck Kette“ :

Schmuckideen zum Thema Kette. Vorgabe dieser Projektarbeit war es, die Kette mehrfach zu gliedern, eine gute Beweglichkeit zu gewährleisten, einen Verschluss zu integrieren, hauptsächlich in Metall zu arbeiten und die Kette in maximal 60 Stunden herzustellen.

 

„Im Sinne von ...“

Die Medaillons wurden im Sinne einer Stilrichtung des 20. Jh. gestaltet. Diese Auseinandersetzung mit einer Gefühls- und Gedankenwelt einer fremden Person und deren Gestaltungsabsicht, die nicht immer mit der eigenen übereinstimmt ist sehr spannend. Wie werden Kurven, Flächen und Volumen in den unterschiedlichen Stilrichtungen eingesetzt? Material, Größe und technische Funktionen des Medaillons waren in engen Grenzen vorgegeben.

 

„Auszeichnung“

Der Silberkette von Theresa Maranca liegt das Thema Auszeichnung zugrunde. Die schlicht geformten Kettenglieder tragen weitere Schmuckelemente, die auch als Anstecknadel Verwendung finden können. Im Gegensatz zur öffentlichen Verleihung eines Ordens für besondere Verdienste an der Gesellschaft, kann die Trägerin der Kette Personen im privaten Bereich mit einer Anstecknadel auszeichnen, indem sie diese weitergibt.