Dora Baumann, Cremer, Zuckerdosen, Silber 925, 2005

Unterrichtsvielfalt in den Ausbildungsgängen

Gestaltungslehrer betreuen die Entwürfe der Schüler von der Themenidee über die Gestaltungskonzeption bis zum fertigen Produkt. In Projektarbeit vermitteln die Lehrer Methoden, gestaltungsspezifisches Vokabular und Sprache. Sie geben Raum eigene gestalterische Interessen zu entdecken und zu entwickeln. Berufsbedingt ist das Fach Entwurf als spezielle Gestaltungslehre bei der Realisierung der Gestaltungsprojekte sehr eng an die Werkstattarbeit gekoppelt. Auch die Vermittlung von handwerklichen Techniken steht im Vordergrund der gestalterischen Ausbildung. Im Unterricht werden die Sinne für die Eigenheiten und Vorteile von Techniken und für deren gezielten Einsatz und Anwendung in der Gestaltung und Umsetzung von Schmuckstücken und Gerät geschult. Im Laufe von 7 Semestern entsteht aus dieser intensiven Auseinandersetzung ein hohes, allumfassendes Berufswissen.

Während der 3,5 jährigen Ausbildung können die Schüler auf alle Spezialtechniken, wie Edelsteinfassen, Gravieren, Emaillieren, Metallbildnern, Silberschmieden zurückgreifen (im Turnusunterricht) und die außerordentliche Ausstattung mit modernen Produktionshilfen wie Laserschweißgeräte, CAD-Labore, 3D-Plotter Kunststoff, 3D-Plotter Wachs, 3D-Scanner, etc. intensiv nutzen.


berufspraktische Fächer

Gestalterische Grundlagen, Plastisches Gestalten, Zeichnen, Aktzeichnen, Typographie.


Theoriefächer

Folgende Theoriefächer werden an der Zeichenakademie unterrichtet: Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen, Edelsteinkunde, Kunst- und Designgeschichte, Deutsch, Wirtschaft/BWL, Politik, Berufs- und Arbeitspädagogik. Die Themeninhalte sind je nach Schulform und Grund- oder Fachstufe differenziert und stark praxisorientiert.


Computerunterstützte Gestaltung

Der Bereich der Computerunterstützten Gestaltung  (kurz auch CAD genannt) spielt in zunehmenden Maße auch in der Schmuckgestaltung und Herstellung eine Rolle. (mehr...)